Der Bundesjungschützentag 2017 in Langenfeld Richrath

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Es war ein langer Tag. Wir sind um 5.30 Uhr aufgestanden, denn für 7.00 Uhr haben wir einen Bus organisiert. Gemeinsam mit unseren Freunden aus dem Bezirk Köln-Nord sind wir dann nach Langenfeld gefahren.

Bereits das Parken war ein Problem, denn ein Linienbus konnte nicht vor der Haustür der Schützenhalle stehen  bleiben. Aber unser Vereinskamerad und Busfahrer Volker Mundus konnte auch dieses Problem lösen und schnell wieder zu uns stoßen.

Mit meiner Familie, dem Brudermeister Ingo Schauff und meinem Trainer und Adjudanten Michael Buchner sowie vielen weiteren Vereins- und Bezirkskameraden war nun erstmal das Frühstück angesagt.

Schnell ging es nun mit dem Auto nach Hilden, mein Chauffeur war unser Schützenkönig René I. Jäger selber. Gemeinsam mit ihm, meinem Vater und Michael Buchner haben wir schnell den Weg zur Schießanlage in Hilden gefunden. Nachdem das Gewehr freigegeben und die Anmeldung abgeschlossen war, begann das erste Warten.

Probeschuß, Visier korrigiert, nächster Probeschuß. Das Ergebnis hat mich selber nicht überzeugt. Aber dann alles geben, die Wertungsschüsse, keine Ahnung was das gibt.

Zurück in Langenfeld war dann wieder das lange Warten angesagt. Um 15.00 Uhr ging es in Richtung Kirche.  Die Messe war sehr schön, aber 2 Stunden sind viel zu lang. Dies hat mir zumindest mein Vater erzählt, der in der ganzen Zeit mit meiner Standarte hinter dem Altar stehen musste. Dann kam der Festzug bei leichtem Nieselwetter. Die Organisatoren haben Großes geleistet, die Strecke war  unglaublich gut abgesichtert. Trotz des schlechten Wetters hatten wir auch immer Publikum auf dem Zugweg.

Dann kam wieder das lange Warten. Ein großes Hindernis war nun die Security, die uns nicht mehr in die Halle lassen wollte, wo die Siegerehrung stattfinden sollte. Aber auch hier haben wir uns als Gruppe wiedergefunden.

Und dann kam der Augenblick der Ehrungen. Unglaublich, in wie vielen unterschiedlichen Disziplinen und Gruppen geehrt werden kann. Beim Schießen war ich noch ganz entspannt, aber nun wurde die Unruhe groß.

Und dann war der Moment da:

„Unser neuer Bundesschülerprinz ist 15 Jahre alt und kommt aus der Diözese Köln, aus dem Bezirk Köln-Nord…“ – in diesem Moment konnte man eigentlich gar nicht mehr hören, weil alle um mich herum auf einmal zu schreien begonnen hatten – „… und heißt Thorben Garlip.“

Unglaublich, ich habe wirklich nicht gewusst, dass ich es geschafft hatte, meine eigene Unsicherheit über mein Schießergebnis war riesengroß. Super!

Nun war der Tag auch schon fast zu Ende, unsere Füße haben es uns jedenfalls gesagt. Standartenübergabe, Briefing durch den Bundesjungschützenmeister und Ende der Veranstaltung. Ab zum Bus, ab nach Hause, kurzer Abstecher in einer unserer Gastwirtschaften im Ort (dort fanden wir viele Freund auf einer Schlagerparty) und dann – endlich – ab ins Bett.

Das war ein langer, aber auch wirklich erfolgreicher Tag und ich habe mich wahnsinnig über meinen Erfolg gefreut.

Euer Thorben

Ein besonderer Diözesanjungschützentag 2017

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Am 27.08.2017 fuhren wir zum Diözesanjungschützentag nach Gymnich. Hier trafen wir uns mit unseren Bezirksmajestäten, dem Bezirksminiprinz Maximilian Hinkel aus Sinnersdorf , dem Bezirksschülerprinzen Thorben Garlip aus Roggendorf und unserem Bezirksprinzen Michael Jülicher aus Weiler-Volkhoven. Auch unsere aus der Sinnersdorfer Schützenbruderschaft stammende Diözesankönigin Regina Reiz war mit Ihrem Prinzgemahl Michael Hinkel vor Ort, um die Jugend zu unterstützen. Alle drei Bezirksmajestäten waren mit einigen Bruderschaftsmitgliedern anwesend, um sich dem Wettkampf um den Diözesanjugendtitel zu stellen. Der Tag begann mit einem entspannten Frühstück. Danach folgte die Messe, die musikalisch sehr jugendgerecht zelebriert wurde, sich allerdings durch viele zusätzliche Ehrungen etwas in die Länge zog, was den Fahnenträgern viel Stehvermögen abverlangte. Natürlich haben alle Ausgezeichneten Ihre Ehrung verdient und wir gratulieren allen ganz herzlich und bedanken uns, dass Ihr einen Großteil eurer Freizeit für die Schützenjugend opfert. Ganz besonders gratulieren wir unserem Schützenbruder Vito Spalluto aus Rheinkassel-Langel-Kasselberg zum goldenen Jugendverdienstorden. Nach der Messe folgte bei traumhaftem Wetter der beeindruckende Festumzug durch die Straßen von Gymnich. Wieder zurück am St. Kunibertus Schützenhaus von Gymnich, mit einer wirklich sensationellen Anlage, starteten nun die Wettkämpfe und die Spiele für die Kinder und Jugendlichen, damit sie sich die Zeit vertreiben konnten. Das Tolle hier war, dass alle Angebote sich im und am Schützenhaus befanden und sowohl das Fahnenschwenken als auch das neu eingeführte Fahnenhochwerfen unter großem Interesse der Zuschauer stattfinden konnte. Das Schießen um den Diözesanbambiniprinzen wurde mit Beamer in den Aufenthaltsraum übertragen und war sehr aufregend, nicht nur für die Zuschauer. Eine unermüdliche Band lud zum Mitsing-Konzert ein und so war der Tag sehr kurzweilig und es kam auch schon bald zur Siegerehrung der Wettkämpfe. Die Fahnenschwenker erhielten Ihre Siegerurkunden und dann kam es endlich zu dem für uns spannendsten Teil, nämlich der Bekanntgabe der neuen Diözesanjugendmajestäten. Wir lauschten also den Worten des Diözesanjungschützenmeisters Andreas Diering, der die Sieger verkündete. Bei den Bambinis hat unser Maximilian sich wacker geschlagen, jedoch ist dieser Wettkampf vor allem ein „Glücksspiel“, was ihm diesmal nicht hold war. Er ist aber auch schon ein erfolgreicher kleiner Schütze, trägt er doch bereits 3 Ketten als Bezirksbambini, Stadtbambini und seit Mai auch als Schülerprinz seiner Bruderschaft. Dann ging´s weiter mit der Bekanntgabe der Gewinner: Die 7 besten Teilnehmer in jeder Klasse wurden zuerst vorgelesen. Das waren schon tolle Leistungen, die erzielt wurden und die Schüler-und Jungschützen berechtigt, beim Bundesprinzenschießen am 7. Oktober zu starten. Unter tosendem Applaus wurde der jeweilige Sieger verkündet und wir, „der Bezirksverband Köln-Nord“ hörten folgenden Satz, der sich nun für die Ewigkeit in unsere Bezirksschützen-Geschichte einbetten wird : Diözesanschülerprinz 2017/2018 wurde mit 30 Ringen Thorben Garlip aus der Bruderschaft St. Johann-Baptist Köln-Roggendorf ! Wir waren alle völlig aus dem Häuschen und freuten uns wie jeck mit Thorben , natürlich auch mit den Roggendorfern und allen anderen Teilnehmern. Es stand in diesem Moment sofort fest, dass wir unseren Diözesanschülerprinzen auf jeden Fall zum Bundesschülerprinzenschießen begleiten werden um Ihm alle Daumen zu drücken. „Durch dieses tolle Ereignis rückt unsere Bezirksjugend bestimmt wieder ein Stück näher zusammen, was mich als Bezirksjungschützenmeisterin sehr stolz macht.“ Auch unser Bezirksprinz Michael hat alles gegeben, aber die Konkurrenz war sehr groß. „Trotzdem vielen Dank für deine Teilnahme und dass du den Bezirk vertreten hast.“ Ein wenig geschafft von dem langen, aber auch sehr schönen Tag machten wir uns wieder auf den Heimweg. Natürlich wurde das Ergebnis von Thorben sofort in allen vorhanden Netzwerken verbreitet und die Roggendorfer haben bestimmt den Tag noch mit einer spontanen Feier ausklingen lassen. Lieber Thorben – Das war Dein Tag !!! Beim Bundesprinzenschießen am 7.Oktober 2017 sehen wir uns alle wieder und drücken Dir die Daumen.

Bis bald Eure Bezirksjungschützenmeisterin Isabell Lehnhof

Vom Schülerprinzen zum Bundesschülerprinzen

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Es ist eine Erfolgsgeschichte wie sie das Schützenwesen in Roggendorf/Thenhoven noch nicht erlebt hat, die der 15-jährige Thorben Garlip geschrieben hat. Entsprechend stolz ist die Schützenbruderschaft St. Johann-Baptist Köln Roggendorf/Thenhoven auf ihr Mitglied, von seinem Zug, dem Tambourcorps Deutschmeister Köln wo er als Trommler aktiv ist, ganz zu schweigen.

Die Erfolgsgeschichte begann auf dem Schützenfest 2016, als Thorben am 8. August den Vogel mit dem 76. Schuss von der Stange holte und sich gegen zwei Mitbewerber durchsetzen konnte und Schülerprinz wurde. Bis hierin ein Vorgang, der sich jährlich wiederholt. Seine Erfolgssträhne hielt aber an.

Am Samstag, 25. März 2017 wurde von der Bruderschaft der Bezirksschützentag ausgerichtet. Auf der gut besuchten Veranstaltung errang der Schülerprinz, Thorben I. Garlip, mit 30 von 30 möglichen Ringen, die Würde des Bezirksschülerprinzen.

Am Sonntag, 27. August 2017 fand der Diözesanjungschützentag in Gymnich statt. Hier war der Bezirksschülerprinz  Thorben Garlip ebenfalls mit 30 von 30 möglichen Ringen erfolgreich und wurde Diözesanschülerprinz 2017/18. Durch seine erfolgreiche Teilnahme holt er erstmalig eine Diözesanwürde in das Doppeldorf.

Auf dem Bundesjungschützentag, der am 7. Oktober 2017 in Langenfeld-Richrath statt fand,  gelang ihm dann wirklich Historisches. Er setzt sich gegen 34 Mitbewerber durch und holte wiederum mit 30 von 30 Ringen die Würde des Bundesschülerprinzen.