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Stadtkönigsschießen 15.10.2017

Um 09:00 Uhr ging es bei strahlenden Sonnenschein und Kaiserwetter los. Wir haben noch ein paar Vereinskameraden aufgesammelt und sind nach Köln-Flittard gefahren.

Als wir ankamen, war die erste Person, die wir aus unserer Bruderschaft sahen, war unser Regimentsoberst Detlev Krämer. So ab ca. 10.00 Uhr sind auch die Anderen angekommen. Ich habe mich dann auch erstmal für die Stadtmeisterschaft der Schüler angemeldet.

Anschließend war unser Schülerprinz Niko I. Krüger beim Stadtschülerprinzenschießen. Parallel wurde der Andreas Jung Pokal ausgeschossen. Das ist eine Tradition in unserem Verein im Andenken an Andreas Jung, der erst bei uns Schützenkönig und anschließend Stadtkönig war. Leider ist er kurz danach in jungen Jahren plötzlich verstorben. Einen herzlichen Glückwunsch an Daniel Esch, der den „Klotz“ herunter geholt hat.

Um 12:30 Uhr ist der Stadtjungkönigsvogel von Anna-Lena Rückert runtergeholt worden, die mich auf den ganzen Festen und bei meinen Erfolgen immer begleitet hat. Super, Anna-Lena, das hat du toll gemacht.

Etwas später sind Niko und ich schießen gegangen für die Stadtmeisterschaft der Schüler. Anschließend wollten auch Sarah Gertzen und Susanne Gutsch schießen, aber die Schießleiter haben Mittagspause gemacht. So haben wir dann auch Pause gemacht. Nach dem Mittagessen konnten dann endlich auch Sarah und Susanne schießen.

Dann ging auch zwischenzeitlich das Stadtkönigsschießen weiter. Es hat sehr lange gedauert, bis der Vogel unten war. Um 17:30 Uhr war die Siegerehrung und wir sind mit auf die Bühne gegangen. Es wurden die ganzen Majestäten aufgerufen und vorgestellt, darunter auch ich.

Aus unserer Bruderschaft habe ich den dritten Platz bei der Stadtmeisterschaft der Schüler geholt, dafür hat Sarah Gertzen den zweiten Platz mit der Punktzahl von 45 Ringen erbeutet. Super, auch hier einen herzlichen Glückwunsch.

Nächste Woche geht es dann weiter auf dem Krönungsball.

Ganz Gymnich feiert „Da schlägt mein Herz, da geh ich hin!“

Diözesanjungschützentag (DJT) 2017 bei der St. Kunibertus Schützengesellschaft in Erftstadt Gymnich.

Der diesjährige Diözesanjungschützentag des Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend Köln fand in diesem Jahr am 27.08.2017 in Gymnich unter dem Motto „ Da schlägt mein Herz, da geh ich hin“ statt. Ausrichter dieser Großveranstaltung war die St. Kunibertus Schützengesellschaft Gymnich, deren Jugendabteilung gleichzeitig ihr 85jähriges Bestehen feierte.

Da Präsident Thomas Müller sich bei der Planung und Ausrichtung großer Feste auf die langjährige Erfahrung und das großes Engagement der Mitglieder verlassen kann, zögerte er nicht wirklich, diese Veranstaltung nach Gymnich zu holen.

Nach Tagen intensiver Vorbereitungsarbeiten startete der DJT am Sonntag um 10:00 Uhr mit einer von dem Diözesanjungschützenpräses Pfarrer Stefan Ehrlich zelebrierten Heiligen Messe in der Kirche St. Kunibert. Als Konzelebranten standen ihm Pastor Joseph Pikos und Diakon Recker zur Seite. In der von Frank Axer vorbereiteten Messe wurde das Motto des DJT „Da schlägt mein Herz, da geh ich hin“ aufgegriffen und von Pfarrer Ehrlich in der Predigt thematisiert. Als Kernaussage bleibt festzuhalten, dass das Horten von Reichtum nicht so wichtig ist, wie das Pflegen von Freundschaften und gemeinsames Miteinander, was in vielen Schützengesellschaften so auch gelebt wird. Die Kollekte erbrachte einen Betrag über 800 € und wurde noch in der Kirche an Michael Rogge, stellvertretender Pflegedienstleiter der Kinder – Intensivstation der Uniklinik Köln, übergeben. Mit diesem Geld kann ein dringend benötigter Fernseher auf der Intensivstation angeschafft werden, der die Kinder von den Begleitumständen einer intensivmedizinischen Behandlung ablenken soll.

Im Anschluss an die Heilige Messe startete ein imposanter Festzug der Schützenjugend von der Schützenstraße aus. Über 1400 Schützen marschierten unter musikalischer Begleitung vieler Musikkapellen und Tambourcorps durch die Straßen Gymnichs. Am Ende des Festzuges erfolgte der Vorbeimarsch an der Tribüne mit einer Ehrenabordnung sowie den Ehrengästen, zu denen der stellvertretende Landrat Bernhard Ripp, der Bürgermeister der Stadt Erftstadt Volker Erner sowie der Schirmherr des DJT und Protektor der St. Kunibertus Schützengesellschaft Gerd Overlack gehörten. Weiterhin waren die amtierenden Jungmajestäten auf Diözesanebene sowie auf Bundesebene anwesend. Nach dem Festzug wurden die neuen Majestäten auf Diözesanebene ausgeschossen:

  • Diözesanschülerprinz Thorben Garlip von St. Johann Baptist Roggendorf/Thennhoven (Köln-Nord)
  • Diözesanprinzessin Tamara Rix von St. Sebastianus Kerpen (Bergheim-Süd)
  • Diözesanbambiniprinz Sven-Sebastian Schöneseiffen von St. Sebastianus Poppelsdorf (Bonn)

 

Parallel zu den Schießwettbewerben wurden die Besucher durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geführt, das Jung und Alt begeisterte. Als weiterer Höhepunkt fand in der Zeit von 15-18 Uhr ein Mitsingkonzert statt, bei dem die 4 jungen Musiker die anwesenden Gäste zu Begeisterungsstürmen mitrissen.
Weiterhin bot sich den Gästen die Möglichkeit, sich an Infoständen über die Arbeit auf der Kinderintensivstation der Uniklinik Köln oder über das Schützenwesen in Gymnich zu informieren. Bei Austragung der Fahnenschwenkerwettbewerbe wurde unter anderem in diesem Jahr erstmalig ein Fahnenschwenker-Hochwurf-Wettbewerb durchgeführt, den mit einer Wurfhöhe von 9,5m Nils Vogel aus Erftstadt-Ahrem für sich entscheiden konnte.

Auf den grünen T-Shirts vieler Jugendlicher und Helfer stand der Schriftzug „I love green!“ Neben dem Bekenntnis zu ihren Vereinsfarben soll dieser Schriftzug auch als Bekenntnis zur Natur und Umweltschutz verstanden werden. Dies hatte zur Folge, dass bei der Planung und Durchführung dieser Veranstaltung ökologische Ansätze (Müllvermeidung, Nutzung von kompostierbarem Einweggeschirr pp.) mit berücksichtigt wurden und zukünftig auch in unserer Schützengesellschaft eine Rolle spielen werden.

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass diese Zusammenkunft der Schützengesellschaften der Diözese Köln als starkes Bekenntnis zu ihren Werten und Traditionen gewertet werden kann. Auch wenn die Vorbereitung und Durchführung unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit erforderte und am Tag selbst alleine 150 Helfer zum Einsatz kamen, so ist doch das Ergebnis Belohnung und Ansporn genug, Feste dieser Art für die Jugend im Sinne von „Da schlägt mein Herz, da geh ich hin“ künftig fortzuführen.

Text: Peter Marx

Quelle: http://www.kunibertus-gymnich.de/index.php/2016-07-11-10-59-15/aktivitaeten/337-ganz-gymnich-feiert-da-schlaegt-mein-herz-da-geh-ich-hin

Der Bundesjungschützentag 2017 in Langenfeld Richrath

Es war ein langer Tag. Wir sind um 5.30 Uhr aufgestanden, denn für 7.00 Uhr haben wir einen Bus organisiert. Gemeinsam mit unseren Freunden aus dem Bezirk Köln-Nord sind wir dann nach Langenfeld gefahren.

Bereits das Parken war ein Problem, denn ein Linienbus konnte nicht vor der Haustür der Schützenhalle stehen  bleiben. Aber unser Vereinskamerad und Busfahrer Volker Mundus konnte auch dieses Problem lösen und schnell wieder zu uns stoßen.

Mit meiner Familie, dem Brudermeister Ingo Schauff und meinem Trainer und Adjudanten Michael Buchner sowie vielen weiteren Vereins- und Bezirkskameraden war nun erstmal das Frühstück angesagt.

Schnell ging es nun mit dem Auto nach Hilden, mein Chauffeur war unser Schützenkönig René I. Jäger selber. Gemeinsam mit ihm, meinem Vater und Michael Buchner haben wir schnell den Weg zur Schießanlage in Hilden gefunden. Nachdem das Gewehr freigegeben und die Anmeldung abgeschlossen war, begann das erste Warten.

Probeschuß, Visier korrigiert, nächster Probeschuß. Das Ergebnis hat mich selber nicht überzeugt. Aber dann alles geben, die Wertungsschüsse, keine Ahnung was das gibt.

Zurück in Langenfeld war dann wieder das lange Warten angesagt. Um 15.00 Uhr ging es in Richtung Kirche.  Die Messe war sehr schön, aber 2 Stunden sind viel zu lang. Dies hat mir zumindest mein Vater erzählt, der in der ganzen Zeit mit meiner Standarte hinter dem Altar stehen musste. Dann kam der Festzug bei leichtem Nieselwetter. Die Organisatoren haben Großes geleistet, die Strecke war  unglaublich gut abgesichtert. Trotz des schlechten Wetters hatten wir auch immer Publikum auf dem Zugweg.

Dann kam wieder das lange Warten. Ein großes Hindernis war nun die Security, die uns nicht mehr in die Halle lassen wollte, wo die Siegerehrung stattfinden sollte. Aber auch hier haben wir uns als Gruppe wiedergefunden.

Und dann kam der Augenblick der Ehrungen. Unglaublich, in wie vielen unterschiedlichen Disziplinen und Gruppen geehrt werden kann. Beim Schießen war ich noch ganz entspannt, aber nun wurde die Unruhe groß.

Und dann war der Moment da:

„Unser neuer Bundesschülerprinz ist 15 Jahre alt und kommt aus der Diözese Köln, aus dem Bezirk Köln-Nord…“ – in diesem Moment konnte man eigentlich gar nicht mehr hören, weil alle um mich herum auf einmal zu schreien begonnen hatten – „… und heißt Thorben Garlip.“

Unglaublich, ich habe wirklich nicht gewusst, dass ich es geschafft hatte, meine eigene Unsicherheit über mein Schießergebnis war riesengroß. Super!

Nun war der Tag auch schon fast zu Ende, unsere Füße haben es uns jedenfalls gesagt. Standartenübergabe, Briefing durch den Bundesjungschützenmeister und Ende der Veranstaltung. Ab zum Bus, ab nach Hause, kurzer Abstecher in einer unserer Gastwirtschaften im Ort (dort fanden wir viele Freund auf einer Schlagerparty) und dann – endlich – ab ins Bett.

Das war ein langer, aber auch wirklich erfolgreicher Tag und ich habe mich wahnsinnig über meinen Erfolg gefreut.

Euer Thorben